Yakwolle wird vom gleichnamigen zentralasiatischen Hochlandrind gewonnen. Der Yak ist die einzige Rinderart, die über ein mehrschichtiges und besonders dichtes Haarkleid verfügt. Die Wollgewinnung erfolgt durch Schur ca. 1 x im Jahr und durch Verwendung des Winterfells, das im Frühjahr in großen Büscheln abgeworfen wird. Nach Trennung von den Grannen (groben Deckhaaren) bleiben pro Tier noch ca. 300 –500 g des feinen, weichen Unterhaars. Die Wolle wird in der Region auch für Decken, Seile, Beutel und Zelte verwendet.

Yakwolle ist leicht, weich und dicht (Unterhaar). Sie ist in den Eigenschaften Cashmere sehr ähnlich, aber etwas gröber und sehr hochwertig. Die Wolle hält besonders warm und wirkt auch isolierend (deshalb z.B. auch Verwendung für Zelte, die einem rauen Klima standhalten müssen). Yakwolle ist auch sehr widerstandsfähig, insbesondere wenn Grannen z.T. mitverarbeitet werden.