Biobaumwolle wird im Gegensatz zu konventioneller Baumwolle, in kontrolliert biologischen Agrarsystemen nach festen Standards angebaut. Kontrolliert biologischer Anbau bedeutet, dass der Einsatz von toxischen und persistenten (nicht abbaubaren) chemischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln sowie von gentechnisch veränderten Organismen verboten ist.

„Bio”, „Öko” oder „aus kontrolliert biologischem Anbau” (kbA) sind geschützte Begriffe, die auch für den landwirtschaftlichen Rohstoff Baumwolle gelten. Begriffe und Siegel wie diese dürfen nur verwendet werden, wenn die Richtlinien des ökologischen Landbaus eingehalten werden.  

Seit der Einführung von Fairtrade-Baumwolle in 2005 beschäftigt sich Fairtrade mit der Frage, wie man den Ansatz auf die gesamte Wertschöpfungskette von Textilien ausweiten könnte. Im Rahmen verschiedener Pilotprojekte und unter der Beteiligung von Industrie und anderen Nichtregierungsorganisationen wurden unterschiedliche Ansätze untersucht.

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