Workwear und Flecken – das gehört einfach zusammen. Das bringt die Sache nun mal mit sich. In unserem FLECKEN-RATGEBER WORKWEAR gehen wir daher mit Ihnen auf „Spurensuche“ und zeigen auf, wie man grundsätzlich hartnäckige Flecken bei Workwear und anderen Textilien erfolgreich behandelt.

 

Wichtig: Vor jeder Behandlung die Wasch- und Pflegehinweise des Herstellers beachten!

 

Frische Flecken, die leichteste Übung

Frische Flecken lassen sich grundsätzlich leichter beseitigen als gealterte. Deshalb sollte Wäsche mit Flecken möglichst zeitnah gewaschen werden. Als ERSTE HILFE bei Flecken durch Flüssigkeiten ist oft schon ein Abtupfen der Flecksubstanz sinnvoll. Der Fleck kann mit einem Papiertuch abgetupft und reduziert werden.

Bei der Entfernung von Flecken – egal ob bei der Vorbehandlung oder Handwäsche – sollte ein Reiben der Fasern unbedingt vermieden werden. Solch eine Behandlung kann zu einer Faserschädigung oder einem Farbabtrag führen. Ein Bürsten des Fleckes kann bei bestimmten Stoffarten (zum Beispiel helle Baumwoll-Polyester Mischgewebe) sinnvoll sein. Im Zweifelsfall sollte auf die zusätzliche mechanische Bearbeitung des Gewebes besser verzichtet werden.

 

Flecken durch Bleiche beseitigen

Bei häufig und typisch auftretenden Flecken wie zum Beispiel Kaffee, Tee, Gras, Obst, Gemüse und ähnliche sind in der Regel durch die Verwendung eines bleichmittelhaltigen Universalwaschmittels entfernbar, da diese Waschmittel eine Sauerstoffbleiche sowie einen Bleichaktivator für die Wirksamkeit in niedrigen Temperaturbereichen enthalten.

Bei älteren und besonders hartnäckigen bleichbaren Flecken empfiehlt es sich, zusätzlich zum Waschmittel ein geeignetes Produkt wie beispielsweise Flecken-Salz zuzugeben (entsprechende Hinweise des Herstellers beachten). Hierdurch wird die Menge an Sauerstoffbleiche und Bleichaktivator in konzentrierter Form erhöht.

Je höher natürlich die Waschtemperatur gewählt werden kann, desto größer ist die Chance, selbst besonders hartnäckige Flecken komplett zu entfernen. Darf das Textilstück mit Fleck nur bei 30 °C oder 40 °C gewaschen werden, sollte Flecken-Salz oder -Gel angewendet werden. Spezielles Flecken-Gel bietet meist eine schonende Bleiche, die auch für bleichbare Flecken in Wolle und Seide eingesetzt werden kann. Das in guten Flecken-Gels enthaltene Wasserstoffperoxid wirkt gemeinsam mit einem alkalischen Universalwaschmittel kräftig bleichend und gemeinsam mit einem pH-neutralen Wollwaschmittel schonend bleichend. Auf diese Weise behandelt sind auch hartnäckige Flecken meist kein Problem.

 

Flecken von Deo und Körperschweiß

Schweißhemmende, aluminiumsalzhaltige Deoprodukte oder Antitranspirants, die unter den Achseln angewendet werden, können Flecken sowie Ablagerungen auf Textilien hinterlassen. Diese Deo-Flecken können zunächst wie ein Schweißfleck aussehen, lassen sich aber durch Waschmittel nicht entfernen. Hier kann die Vorbehandlung mit einem entsprechenden Spezialprodukt helfen oder bei starken Flecken ein handelsüblicher Rostentferner, der nach Herstellerangaben angewendet wird. Zum Nachwaschen benutzt man ein Colorwaschmittel. Auch Körperschweiß kann bei nicht schweißechten Textilien einen chemischen Einfluss auf die Farben haben und zu irreversiblen Farbschädigungen führen.

 

Flecken, die Fette enthalten

Fettflecken sowie Fette enthaltende Flecken sind beispielsweise Maschinenöl, Motoröl, Sonnencreme, Hautfett, Schokolade sowie auch Hautfettverschmutzungen auf Kragen und Manschetten von Hemden.

Diese Flecken sind in der Regel durch die Verwendung von Universal- oder Colorwaschmitteln in der richtigen Dosierung entfernbar. Bei älteren, hartnäckigen Fettflecken empfiehlt es sich, direkt vor dem Waschen gezielt ein Fleckvorbehandlungsmittel (z. B. Fleckenspray) einzusetzen. Um einen zweiten Waschgang zu vermeiden, sollte jeder Fettfleck vorbehandelt werden.

Zur Vorbehandlung von Fettschmutz auf Kragen und Manschetten wird ein Vorbehandlungsmittel oft mit einer integrierten Bürste aufgebürstet. Die Einwirkzeit vor dem Waschen sollte 10 Minuten betragen, damit hartnäckige Flecken besser gelöst werden können. Heiße Fettspritzer, die z.B. während des Bratens auf Kleidung kommen, haben nicht selten eine Temperatur von 200 °C. Derart hohe Temperaturen können zu irreparablen Faser- und Farbschädigungen führen. Das Waschmittel ist zwar in der Lage, das Fett aus dem Textil zu waschen, die thermisch zerstörten Stellen jedoch bleiben sichtbar und vermitteln den Eindruck von Flecken.

 

Flecken unbekannter Herkunft

Bei Flecken, deren Herkunft nicht bekannt ist, sollte zusätzlich zum Waschmittel Flecken-Salz oder -Gel bzw. Flecken-Spray aufgetragen werden. Flecken unbekannter Herkunft auf Wolle und Seide dürfen nur mit einem Wollwaschmittel sowie Flecken-Gel behandelt werden.

 

Geheimnisvolle Flecken, die erst nach dem Waschen sichtbar werden

Es kommt durchaus vor, dass Textilien, die ohne sichtbare Flecken in die Waschmaschine gegeben werden, nach dem Waschen plötzlich Flecken aufweisen. Meist wird vermutet, dass die Waschmaschine oder Verunreinigungen im Waschmittel die Ursache für diese Flecken sind. Erst eine Analyse der Gewohnheiten des Benutzers dieser Wäschestücke kann hier zu den wahren Ursachen der Flecken führen. So kann zum Beispiel die Verwendung bestimmter Kosmetika und Haarpflegemittel wie Gesichtswasser, Duschgele, Bodylotions sowie Haarshampoos, -spülungen, -kuren, -festiger und Reiniger für Kontaktlinsen zu derartigen Flecken führen. Sie alle können gewisse farblose Substanzen enthalten, so genannte Polyquats.

Ob ein Produkt Polyquats enthält, steht in der Deklaration der Inhaltsstoffe der Produkte. Auf die Polyquatreste, die nicht auswaschbar sind, ziehen Schmutzteile, Farbstoffpartikel oder Metallverbindungen aus der Waschflotte auf. Deshalb sind diese Flecken erst nach der Wäsche sichtbar.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Polyquats erst nach einiger Zeit zu sichtbaren Flecken führen: Beispielsweise wenn die betroffenen Textilien zunächst mehrfach mit einer ausreichenden Waschmitteldosierung gewaschen wurden – der abgelöste Schmutz wurde in ausreichendem Maße dispergiert und konnte sich nicht an den Polyquats anlagern. Erst wenn das betroffene Wäschestück anschließend mit einer zu geringen Waschmittelmenge gewaschen wird (aufgrund eines kleinen zu waschenden Postens oder nur leicht verschmutzter Wäsche) treten die typischen Polyquat-Flecken auf.

Als Verursacher für Flecken, die erst nach der Wäsche sichtbar werden, kommen auch Weichspüler in Frage. Konzentriert auf das Textilmaterial gelangter Weichspüler ist ebenfalls in der Lage, Schmutz- und Fettpigmente aus der Waschflotte aufzulagern und somit während des Waschvorgangs graue Flecken entstehen zu lassen, die sogar nachdunkeln können. Das konzentrierte Benetzen von Textilien mit Weichspüler kann beispielsweise durch versehentlich verschüttetes Produkt, bei einer Handwäsche oder bei ungünstigen Dosier-/Einspülbedingungen bei Maschinenwäschen auftreten.

Diese Flecken sind mit einem bleichmittelhaltigen Universalwaschmittel bei hoher Dosierung und hoher Waschtemperatur unter Zugabe von Flecken-Salz, Flecken-Spray oder Flecken-Gel unter Umständen entfernbar. In besonders hartnäckigen Fällen hilft Einweichen, insbesondere bei Weichspülflecken. Vielfach können Polyquatflecken nicht wieder entfernt werden. Deshalb sollte vermieden werden, dass polyquathaltige Kosmetikprodukte, beziehungsweise Weichspüler konzentriert auf Textilien gelangen.

Chlorbleichmittel und chlorhaltige Reinigungsmittel können auf farbigen Textilien sofort oder auch erst nach der Wäsche zu Farbstoffzerstörungen führen, denn die meisten in Deutschland erhältlichen farbigen Textilien sind nicht chlorecht, das heißt, eine Chlorsubstanz schädigt die Färbung. Deshalb ist beim Umgang mit chlorhaltigen Reinigungs-, Bleich- oder Desinfektionsmitteln besondere Vorsicht angebracht. Jegliches Benetzen auf farbigem Gewebe verursacht in der Regel irreparable Schäden.

 

Flecken, die durch Pflanzensäfte hervorgerufen werden

Verschmutzungen durch Pflanzensäfte, wie sie zum Beispiel beim Arbeiten im Garten entstehen, gehören auch zu den Flecken, die möglicherweise erst nach der Wäsche sichtbar werden, weil sie häufig zuerst farblos sind. Wäsche, die im Freien in der Nachbarschaft von blühenden Pflanzen, wie beispielsweise Glyzinien und Löwenzahn aufgehängt wird, kann durch die Blütenstäube bzw. Säfte dieser Pflanzen nach der Wäsche braune Flecken aufweisen. Auch Blütenstäube, die durch die Nase eingeatmet und ins Taschentuch geschnäuzt werden, können diese Eigenschaft haben.

Diese erst nach dem Waschen erkennbaren Flecken erinnern an Rostflecken, haben mit dieser Fleckart aber nichts zu tun. Um Flecken von Pflanzensaft und Blütenstaub zu entfernen ist ein bleichmittelhaltiges Universalwaschmittel (Waschmitteldosierung für „stark verschmutzt“) und die Zugabe eines Waschkraftverstärkers erforderlich, der bleichbare Flecken beseitigt (beispielsweise Flecken-Salz oder -Gel).

Sind die Flecken durch Alterung besonders hartnäckig, kann das Einweichen über einen längeren Zeitraum (über Nacht) in einer Lösung aus Waschmittel plus Flecken-Salz vorteilhaft sein. Diese Vorgehensweise sollte nur bei weißen Textilien, farbechter Buntwäsche sowie ausreichender Farb- und Fasermaterialbeständigkeit der Wäscheteile gewählt werden. Sind die Pflanzensaftflecken auf Textilien aus Wolle oder Seide, ist ein spezielles Flecken-Gel anzuwenden.

 

Flecken von Rost und Wachs sowie Flecken vom Liegen im Schrank, Schimmel

Rostflecken sind im Waschprozess nicht entfernbar. Sie lassen sich nur mit einem handelsüblichen Rostentferner gemäß Herstellerangaben entfernen. Textilien mit Metallteilen aus nicht rostfreiem Material, wie Haken, Ösen und Reißverschlüsse, sollten zur Vermeidung von Rostflecken niemals lange feucht liegen bleiben. Wird der Rostfleck nicht entfernt, ist nach mehreren Wäschen mit einem bleichmittelhaltigen Universalwaschmittel an dieser Stelle ein Loch im Stoff zu erwarten.

Die aktivierte Bleiche der Universalwaschmittel wird durch den Rost (Eisenoxid) zusätzlich katalysiert und greift dann massiv das Gewebe unter dem Rostfleck an. Auch Textilien mit Drucken aus Metallfarben oder eingewobenen Metalleffektgarnen wie beispielsweise modische T-Shirts oder Weihnachstdecken katalysieren die Bleichwirkung beispielsweise mit der Folge, dass einzelne Druckpartien eines Gewebemusters morsch werden.

Buntmetalle, die an Textilien angebracht sind, wie Messingknöpfe oder Kupferschnallen, können ebenfalls die Ursache von Farbtonveränderungen auf Gewebepartien sein, wenn diese mit bleichmittelhaltigen Waschmitteln gewaschen werden. Die entsprechenden Textilien sind meist durch den Hinweis „nur Color- oder Feinwaschmittel verwenden” oder „nur bleichmittelfreie Waschmittel verwenden” gekennzeichnet.

Angetrockneter Wachs sollte zunächst vorsichtig vom Textilmaterial abgehoben werden. Bei weißen Wachsflecken kann man den verbliebenen Rest vorsichtig zwischen zwei Lagen saugfähigen Papiers (z. B. Küchenrolle oder Löschpapier) mit dem heißen Bügeleisen anlösen und aus dem Textilstück herausbügeln. Danach wird der Rest des fetthaltigen Flecks mit einem fettlösenden Waschkraftverstärker eingesprüht und bei höchstmöglicher Temperatur (gemäß Pflegekennzeichen) gewaschen. Bei farbigen Wachsflecken ist eine chemische Reinigung sicherer. Man vermeidet so das eventuelle Einbügeln der Wachsfarben. Bereits eingebügelte Wachsfarben lassen sich nicht mit haushaltsüblichen Wasch- und Vorbehandlungsmitteln entfernen. Sie können nur in der chemischen Reinigung entfernt werden.

Flecken können sogar durch „Nichtstun“, durch längere Liegezeiten im Wäscheschrank entstehen, beispielsweise bei selten gebrauchter Wäsche. Diese Flecken – meist an den exponierten Liegekanten – entstehen durch die chemische Veränderung von nicht völlig abgelöstem Schmutz/Fett im Gewebe und Luftsauerstoff. Durch erneutes Waschen bei der gemäß Pflegekennzeichen maximal möglichen Waschtemperatur, einer Waschmitteldosierung für „stark verschmutzt“ und einem Waschkraftverstärker wie Flecken-Salz oder Flecken-Gel werden diese „Liegeflecken“ in der Regel beseitigt. In manchen schwierigen Fällen muss zusätzlich eingeweicht werden.

Stock- oder Schimmelflecken sind mit einem Waschmittel, das für die Textilart geeignet ist, unter Zugabe von sauerstoffbleichmittelhaltigen Waschkraftverstärkern wie Flecken-Salz oder -Gel bei der maximal möglichen Waschtemperatur und hoher Waschmitteldosierung zu behandeln. Ist das Waschergebnis bei einer Beladung mit ausschließlich weißer Wäsche nicht zufriedenstellend, kann ein chlorbleichmittelhaltiges Spezialprodukt nach Anwendungsvorschrift zum Einweichen der Textilien verwandt werden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.

Farben, Klebstoffe, Nagellacke, Baumharz, Kaugummi, Teer oder bestimmte Chemikalien sind durch Waschen – sofern es die Pflegekennzeichnung erlaubt – nicht entfernbar. In diesen Fällen sollte man es den Profis einer chemischen Reinigung überlassen.

 

Farbübertragungen

Bei weißen Textilien aus unterschiedlichen Materialien kann es zur partiellen Gelbfärbung beziehungsweise Farbübertragung kommen. Farbübertragungen sind abhängig vom jeweiligen Fasertyp. Insbesondere Polyamid nimmt beim Waschen leicht andere Farben an. Wird zum Beispiel Unterwäsche aus Baumwolle mit einer Spitze aus Polyamid mit farbigen oder auch nur pastellfarbigen Teilen zusammen in einer Maschine oder von Hand gewaschen, kann die Polyamidspitze den jeweiligen Farbton annehmen, während die Baumwolle selbst nach mehreren Wäschen weiß bleibt.

Auch andere Farbstoff abgebende Quellen wie farbige Flusen, farbige Fremdkörper und Anfärbungen auf dem Textilgut führen zur Anfärbung von Spitze aus Chemiefasern. Weiße Spitzendessous mit Polyamid-/Polyester-/ Elasthan-Anteil beispielsweise sind – getrennt von farbigen Textilien – mit einem aufhellerhaltigen Waschmittel wie dem Gardinenwaschmittel oder Universal-Gel zu waschen, um Gelbfärbungen beziehungsweise Vergrauungen zu vermeiden. Bei Textilien mit unterschiedlicher Farbübertragungsneigung ist die Trennung nach Farben daher besonders wichtig, weil eine Schädigung durch Farbübertragung dauerhaft ist. Manchmal ist aber eine Trennung nach Farben nicht möglich, weshalb dann besonders schonende Waschbedingungen einzuhalten sind beziehungsweise eine schnelle Trocknung erfolgen muss, um Ausbluten zu vermeiden.

 

Gelbfärbungen

Trotz richtiger Waschmitteldosierung können durch das Waschen Gelbfärbungen bei weißer Wäsche auftreten. Diese Schädigung wird durch Wasser mit bestimmten Bestandteilen erzeugt. Wird zum Beispiel der gemäß Trinkwasserverordnung für Eisen zugelassene Wert stark überschritten, so kann das zum Waschen benutzte Leitungswasser durch dieses im Wasser fein verteilte Eisen zur Gelbfärbung der weißen Wäsche führen. In einem solchen Fall sollte man den lokalen Wasserversorger informieren und um Abhilfe bitten.

Haushalte, die ihre Waschmaschine mit Wasser aus einem eigenen Brunnen versorgen, können vor dem Problem stehen, dass das Brunnenwasser einen zu hohen Gehalt an Eisen- oder Mangan-Ionen aufweist. Eisen- und Mangansalze werden beim Waschen mit einem bleichmittelhaltigen Universalwaschmittel zu Eisenoxid (Rost) beziehungsweise Manganoxid (Braunstein) umgewandelt. Diese Verbindungen sind gelblich/bräunlich und führen meist zu einer partiellen Gelbfärbung der Wäsche. Und zwar dort, wo Kalkablagerungen oder nicht ganz ausgewaschenes (Haut-)Fett, so genanntes Restfett, vorhanden ist. Zur Vermeidung von Gelbfärbungen sollte man mit einem Flüssigwaschmittel in hoher Dosierung waschen, um Fettreste besser zu entfernen.

Die dauerhaft beste Lösung ist sicher die Installation einer Wasseraufbereitungsanlage. Ein weiterer Problemlöser ist phosphathaltiges Waschmittel, da die Phosphate die störenden Eisen- und Mangan-Ionen binden. Solche Waschmittel werden heute nur noch für gewerbliche Anwendungen produziert. Erhältlich sind diese Waschmittel in Fachgroßhandlungen. Alte Textilschätze wie Tisch- und Bettwäsche, zeigen auch manchmal diese Vergilbungen. In solchen alten Textilien befinden sich häufig Metallverbindungen, entweder punktuell oder sogar über die gesamte Fläche verteilt. Diese Textilstücke können meist durch Waschen mit einem hoch dosierten flüssigen Universalwaschmittel instand gesetzt werden. Manchmal hilft auch ein handelsüblicher Rostentferner beziehungsweise im äußersten Fall eine Wäschebehandlung mit Oxalsäure, die in spezialisierten gewerblichen Wäschereien durchgeführt werden kann. Eine ungenügende Spülleistung kann ebenfalls eine Ursache für eine Gelbfärbung weißer Textilien sein. Solche Gelbfärbungen können auch erst nach dem Bügeln oder Mangeln sichtbar werden. Gelbe Flecken im Achselbereich können Deo-Flecken sein.